Donnerstag, 28. Februar 2019

28.02.2019 Valerie Loe Interview


~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Valerie Loe ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Liebe Valerie Loe, wir freuen uns, dich heute auf unserem Blog willkommen zu heißen. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor, damit sie einen ersten Eindruck von dir bekommen können :)

Hi,
ich freue mich auch sehr.
Ich heiße tatsächlich Valerie und komme aus Wien, da ich aber meine Schulzeit in Deutschland verbracht habe, glaubt mir das nie jemand, was stets in furchtbar peinliche Versuche meinerseits ausartet, Dialekt zu sprechen.
Im Moment arbeite ich an meiner Doktorarbeit in Kommunikationswissenschaften, in der ich Superheldenfilme auf ihre weiblichen Figuren hin untersuche, ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt und sehr viel Spaß macht, weil ich ganz viele Filme dabei schauen darf. ;)
Da ich als Kind recht bald angefangen habe, meinen Kindermädchen vorzulesen statt umgekehrt, kam auch das Schreiben irgendwie natürlich zu mir - vor allem in Form von Fanfictions zu geliebten Filmen und Serien. Erst seit ich zurück in Wien bin, betreibe ich Schreiben etwas professioneller und kann es an manchen Tagen nach wie vor nicht glauben, dass ich bald seit über zwei Jahren meine Urban-Fantasy-Serie veröffentliche und, was noch viel unglaublicher ist, dass sie gelesen wird!
Was man noch über mich wissen sollte: Meine Familie kommt immer an erster Stelle und an ihrer Spitze steht seit fünf Jahren unser Familienhund Zoe. Der kleine Fellball hat es geschafft, uns erfolgreich nach ihrem Willen zu erziehen, weswegen sie mit uns Gassi geht. Außerdem ist sie eine tolle Gesprächspartnerin ;P
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

Wie kamst du auf die Idee für deinen ersten Roman und wie lange schreibst du in etwa an einem (ohne Lektorat und Korrektorat einzurechnen)?
 
Vor drei Jahren begann ich in einem Auktionshaus als Schaustellerin zu arbeiten. Ein großartiger Job, keine Frage, aber wenn keine Kunden kommen, kann es ziemlich eintönig werden. Außer man nutzt die Zeit, um auf Bilder zu starren und vor sich hin zu träumen. Genau das habe ich getan und so entstand die Idee. Den ersten Band habe ich in zwei Tagen geschrieben. Da wusste ich noch nicht, in welche Richtung genau sich alles entwickeln würde, aber der Grundstein war gelegt und die Geschichte entwickelte sich praktisch von selbst.
Jetzt brauche ich durchaus länger für einen Band, vor allem, wenn das restliche Leben dazwischenfunkt, aber ich versuche, jeden Monat eine Episode zu veröffentlichen.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~  

Liest du auch selbst Bücher aus diesem Genre? (bezieht sich auf Genre des ersten Romans)

Ja, ich liebe, liebe, liebe Fantasy-Bücher. Mit „Harry Potter“ kam ich zum Lesen und „Herr der Ringe“ habe ich verschlungen.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
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Was war das bisher Schwierigste, für dich als Autor/Autorin?

Am Anfang war es sehr schwer, ein Projekt wirklich zu beenden und die Selbstzweifel zu besiegen, um das Geschriebene auch LeserInnen zu präsentieren. Heute habe ich zwar nach wie vor Selbstzweifel, aber schwieriger ist das Zeitmanagement, da neben Uni und Arbeit das Schreiben zu kurz kommen kann.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~  
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Weshalb hast du dich für den Weg des SP/Verlags-Autors entschieden?

Da ich mit einer Buchserie begonnen habe, habe ich gar nicht an einen Verlag gedacht. Ich wollte einfach den Prozess selbst bestimmen können und sehe es als stetigen Prozess des Lernens, der mich zudem mit den LeserInnen sehr verbindet.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

An welchem Buch arbeitest du aktuell?

Gerade arbeite ich an der fünften Staffel von „Im Zeichen des Lotus“ und an zwei größeren Projekten im Fantasy-Bereich.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

Könntest du dir vorstellen auch ein Projekt mit mehreren Autoren zu gestalten oder schreibst du lieber für dich allein?

Ich finde solche Gemeinschaftsprojekte äußerst beeindruckend, doch wäre das für mich nichts. Dazu bin ich zu chaotisch und würde den/die Co-AutorIn in den Wahnsinn treiben.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
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Als dein erstes Buch aus dem Lektorat/Korrektorat zurückgekehrt ist, warst du sehr schockiert?

Ja! Oh je, ja! Man macht Fehler, die einem gar nicht auffallen und dann finden sich vermurkste Formulierungen, von denen du vollkommen überzeugt bist, dass die nicht von dir sein können. Es war schockierend und eine Offenbarung - ich konnte sehr viel dadurch lernen und lerne immer wieder dazu.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
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Wenn eines deiner Bücher vertont werden könnte, welches wäre es und gebe es einen Wunschsprecher?

Puh, das wäre dann wohl meine Buchserie und ganz klar David Nathans Stimme - ich meine, so hypothetisch, wenn ich träumen darf. Egal, was er liest (ob Stephen King oder Murakami), es ist zum Dahinschmelzen.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

Welche Hobbys/Interessen hast du neben dem Schreiben?

 
Lesen, aber das muss bei AutorenInnen kaum dazugesagt werden.
Ich jogge sehr gerne und seit gut einem Jahr habe ich etwas Neues für mich entdeckt: Thaiboxen. Dieser Sport macht megaviel Spaß und dass meine älteren Brüder mich mittlerweile prüfend mustern, bevor sie mich ärgern, ist ein schöner Zusatz.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

Was ist dein größter Traum, den du dir als Autor/Autorin gerne noch verwirklichen würdest?

Obwohl ich Self-Publisher bin, würde ich wahnsinnig gerne mal mit einem Verlag zusammenarbeiten, um diese Seite ebenfalls kennenzulernen und wieder neue Dinge zu lernen.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

Und zu guter Letzt: Auf welche Projekte dürfen wir uns in 2019 von dir freuen?

Das ist eine schwierige Frage. Ich möchte gern eines meiner größeren Projekte abschließen und veröffentlichen, aber dahinter stehen noch so viele Fragezeichen, dass noch ziemlich alles offen ist. Daher sicher mal auf die 5. Staffel von „Im Zeichen des Lotus“ und dann mal sehen ;)
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
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Danke für das Interview :)
Wir wünschen dir viel Erfolg mit deinen weiteren Projekten.

Nicky von >Die Librellis<
ehemals Nickypaulas Bücherwelt

Montag, 25. Februar 2019

26.02.2019 Maria Anders Interview


~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Maria Anders ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

Liebe Maria, wir freuen uns, dich heute auf unserem Blog willkommen zu heißen. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor, damit sie einen ersten Eindruck von dir bekommen können :)

Mein Name ist Maria Anders, ich bin mittlerweile tatsächlich schon 55 Jahre alt und ich lebe in Berlin. Mein Lieblingsgenre waren schon immer Märchen oder fantastische Geschichten, so dass ich auch heute hauptsächlich in diesem Genre schreibe. Nach meinem Schulabschluss im Jahr 1984 folgten ein Germanistik- und ein Philosophiestudium, später eine Ausbildung zur Fremdsprachen-Korrespondentin. Doch nach der Veröffentlichung einiger Kindergeschichten, die ich in der Elternzeit für meine eigenen Kinder schrieb, entschloss ich mich, über eine Fernuniversität Journalismus zu studieren und mich in Zukunft auch beruflich dem kreativen Schreiben zu widmen.

Wie kamst du auf die Idee für deinen ersten Roman und wie lange schreibst du in etwa an einem (ohne Lektorat und Korrektorat einzurechnen)?

 
Auf die Idee, selbst eine Fantasy-Roman-Serie für Kinder und Jugendliche zu schreiben, hatten mich meine eigenen Kinder gebracht, die, inspiriert durch Harry Potter und Co, weitere Geschichten hören wollten - vor allem auch Geschichten, die neu waren und möglichst lange weitererzählt werden konnten. So entstand „Fry Fern – Das Königreich der Basilisker“: Eine Buchreihe über einen jungen Wetterzauberer, der nach und nach entdeckt, dass er eine große Bürde trägt, auf diesem Weg aber unzählige fantastische Abenteuer besteht und natürlich auch ein paar allerbeste Freunde findet, die ihn in allem unterstützen. Für einen Band dieser Serie mit circa 300 Buchseiten und 42 Kapiteln benötige ich ohne Nachbearbeitung und Lektorat ein Jahr, da die Story doch sehr komplex ist und man gerade bei dem Schreiben einer Serie viel beachten muss. Weil ich aber zwischendurch auch mal schneller was fertigstellen möchte, habe ich noch eine zweite Fantasy-Serie ins Leben gerufen: „Nathan und der Kobold Tengu“. Das erste Buch dieser Reihe hatte ich in zwei Monaten geschrieben.
(Cover Bild Fry Fern 1) wenn möglich auch noch Cover Nathan Tengu
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Liest du auch selbst Bücher aus diesem Genre?

Ja, ich lese sehr viele Fantasy-Romane. Am Anfang standen da natürlich die Klassiker wie Tintenherz und Co von Cornelia Funke oder eben auch Harry Potter, aber mittlerweile lese ich regelmäßig sehr viel von meinen zahlreichen Autoren-Kolleginnen, vor allem auch gerne Fantasy Romance.
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Was war das bisher Schwierigste, für dich als Autorin?

Das Schwierigste ist immer wieder aufs Neue alle Fäden einer Story zusammenzufügen, so dass es in ein ereignisreiches und spannendes, aber eben auch harmonisches Finale mündet. Ich kann auch gar nicht behaupten, dass das nur beim ersten Buch so schwierig gewesen wäre. Es ist bei jedem Buch erneut eine ungeheure Herausforderung.

Weshalb hast du dich für den Weg des SP-Autors entschieden?

Ich arbeite gerne selbstständig und da ich auch keine Lust habe, noch einmal ein bis zwei Jahre auf eine Veröffentlichung zu warten, nachdem ich selbst schon so lange an einem Werk gearbeitet habe, habe ich mich für Self-Publishing entschieden. Es spielt dabei aber wohl auch eine Rolle, dass ich eine Schreibausbildung durchlaufen habe und mir das Drum-Herum beim Buchveröffentlichen leicht von der Hand geht. Auch ist es sehr interessant, sich den Lektor für das Lektorat selbst auszusuchen oder in Zusammenarbeit mit einer Designerin am Cover zu feilen. Man sammelt dadurch viele wertvolle Erfahrungen. Als Verlagsautor hat man da normalerweise nicht so viel Mitsprachemöglichkeit. Wenn ich allerdings irgendwann einmal die Gelegenheit haben sollte, bei einem der großen Verlage unterzukommen, werde ich selbstverständlich nicht nein sagen.

An welchem Buch arbeitest du aktuell?
Aktuell bin ich schwer damit beschäftigt, „Fry Fern, Teil 2 – Der Phönix im vergessenen Turm“ fertigzustellen. Nachdem ich zwischendurch den ersten Band des Kobold-Romans veröffentlicht und unter Pseudonym einen Liebes-Kurzroman geschrieben habe, feile ich nun am letztes Viertel des Fry Fern-Jugendromans und freue mich schon auf die baldige Veröffentlichung.

Könntest du dir vorstellen auch ein Projekt mit mehreren Autoren zu gestalten oder schreibst du lieber für dich allein?

Ich schreibe lieber für mich allein, den Plot zu den einzelnen Geschichten entwickle ich aber oft streckenweise in Zusammenarbeit mit meinen Söhnen, die nun auch schon etwas älter sind. Auf diese Weise sind noch einige sehr schöne Buchideen entstanden, die noch alle in der Schublade schlummern.

Als dein erstes Buch aus dem Lektorat/Korrektorat zurückgekehrt ist, warst du sehr schockiert?

Nein, ich war dankbar. Nach Kurzgeschichten und journalistischen Texten plötzlich ein so komplexes Werk wie Fry Fern, Teil 1 zu schreiben war für mich eine unglaubliche Herausforderung. Ich habe durch meine Lektorin sehr viel gelernt, nebenbei natürlich auch Schreib-Studien betrieben, aber ich bin generell ein Mensch, der sich gerne am laufenden Projekt weiterentwickelt. Ich finde es als Autorin generell unglaublich wichtig, das Entstehen eines Buches von fachkundigen Menschen begleiten zu lassen und sich regelmäßig zu besprechen und habe mittlerweile auch drei bis vier feste Testleser, die ich nicht mehr missen möchte.

Wenn eines deiner Bücher vertont werden könnte, welches wäre es und gebe es einen Wunschsprecher?

Nathan und der Kobold Tengu. Ein Wunschsprecher fällt mir da jetzt nicht ein.

Welche Hobbys/Interessen hast du neben dem Schreiben?
 
Mein Hobby neben dem Schreiben ist mein Garten. Dort verbringe ich in der hellen Jahreszeit viele Stunden.

Was ist dein größter Traum, den du dir als Autorin gerne noch verwirklichen würdest?

Möglichst viele weitere Bücher zu schreiben. Der Einstieg ins Autorenleben war nicht leicht, aber jetzt möchte ich diese Arbeit nicht mehr missen.

Und zu guter Letzt: Auf welche Projekte dürfen wir uns in 2019 von dir freuen?

Geplant ist auf alle Fälle die Fertigstellung von Fry Fern, Teil 2 spätestens bis zum Sommer 2019 und ein weiterer Band des Kobold-Romans (Nathan und der Kobold Tengu – Der Dieb vom Eiffelturm).
Das Besondere an der Reihe „Nathan und der Kobold Tengu“ ist, dass in jedem Band neben dem Koboldabenteuer auch eine europäische Großstadt mit ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorgestellt wird. Während der erste Band zum großen Teil in London spielt, geht die Reise im zweiten Band nach Paris.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

Danke für das Interview :)
Wir wünschen dir viel Erfolg mit deinen weiteren Projekten.

Nicky von >Die Librellis<
ehemals Nickypaulas Bücherwelt

Samstag, 23. Februar 2019

Brave - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit


 Vorweg:
Das ist der letzte Band der Wicked Reihe und sollte unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.
Die Altersbeschränkung würde ich bei 14 einstufen.

ACHTUNG: Ab hier kommen Spoiler vom Band zwei.

Cover, Bilder und Gestaltung
Das Cover verbindet diesen Band sofort mit den Vorgängern und lässt seiner nichts vom Inhalt schließen. Die Farben sind super gewählt und sind trotz der Schlichtheit ein wahrer Blickfang. Weiterhin gefällt mir toll, dass die Umschläge aufzuklappen gehen und eine Karte anzeigen. So kann man sich ein bisher besser orientieren.

Meinung zum Buch
EINFACH GROSSARTIG

Ivy hat den Albtraum der Gefangenschaft des Pinzen lebendig überstanden und würde zum Glück nicht geschwängert. Die Schrecken dieser Zeit haben allerdings Spuren hinterlassen über die Sie mit niemandem reden will, auch mit ihrem geliebten Ren nicht. Doch es kommt immer schlimmer, denn nicht nur ihr und das Leben der guten Fae ist gedroht, sondern auch ihre Beziehung.

Ich habe das Buch an einen Tag durch gelesen. Ich konnte einfach nicht anders, da die Schreibweise fließend ist und ich sofort in die Szene hinein gezogen wurde. Eine Spannende stelle folgte der nächsten und immer, wenn man versucht hat, die nächsten Ereignisse voraus zu sagen, kam es doch anders. Bei einigen Stellen war ich auch einfach nur geschockt, was für einen Wendung da jetzt wieder kam. Ich habe mit Ivy mitgefiebert und gelitten und konnte alle ihre Entscheidungen sehr gut nachvollziehen. Sie ist in vielen Situationen ein Emotionsmensch und handelt, ohne richtig darüber nachzudenken. Über Tink konnte ich wieder Schmunzeln. Ich mag den Brownie halt. Jetzt konnte ich auch noch einige seiner Amazon Bestellungen nachvollziehen. Gruselig war allerdings sein Plan B und seine an dieser Stelle freigesetzten Kräfte. Ich werde ab jetzt bei diesen speziellen Gegenständen genauer hinschauen im echten Leben.

Fazit des Buches
Ein unbedingtes Muss.

5 von 5 Sternen

Peggy von >Die Librellis<
ehemals Nickypaulas Bücherwelt