~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Nach
Griechisch, Römisch und Ägyptisch, macht sich Bestsellerautor Rick Riordan in
seiner neuen Serie „Magnus Chase“ nun daran die nordische Mythologie mit seinen
einzigartigen Ideen und schrägem Humor auf den Kopf zu stellen. „Das Schwert
des Sommers“, erschienen Ende Juli auf Deutsch beim Carlsen Verlag, bildet
dabei den Auftakt zur Reihe über einen weiteren Göttersprössling, der seinen
Vorgängern in nichts nachsteht.
Mir
begegnete die englische Ausgabe schon letztes Jahr im Oktober und fesselte mich
sofort, sodass hier ab und an auch auf diese Version eingehen werde.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Magnus Chase
ist ein ganz normaler Teenager – zumindest so normal wie man sein kann, wenn man
auf der Straße lebt. Seit seine Mutter vor zwei Jahren bei einem mysteriösen
Überfall starb, vertraut Magnus niemanden mehr, schon gar nicht seiner
verbleibenden Verwandtschaft, die allerdings gerade nach ihm sucht. Als er
seinem fragwürdigem Onkel dann doch in die Arme läuft, erzählt der ihm dann
auch noch, dass Magnus der Sohn eines nordischen Gottes sei, sein Erbrecht
antreten soll und nebenbei gerade in höchster Lebensgefahr schwebt. Und obwohl
alles klingt wie aus einem schlechten Film, kann der 16-Jährige nicht leugnen,
dass es irgendetwas in ihm auslöst. Erst recht nicht, als er magischer Weise
ein altes Stück Metall aus dem Fluss zieht und plötzlich einem Feuerriesen
gegenübersteht. Doch bevor er sich Gedanken über alles machen kann, stirbt er erstmal…
und von da an geht sein „Leben“ weiter bergab,
denn er ist dafür auserkoren das Ende der Welt zu verhindern. Zusammen mit
etwas ungewöhnlicher Begleitung, seiner
Ex-Walküre Sam, einem lichtunverträglichem Zwerg und einem stummen Elf, macht
sich der Junge auf eine gefährliche Reise durch die Neun Welten und muss sich
dabei nicht nur mit Göttern und deren Intrigen, sondern auch jede Menge
Kuriositäten rumschlagen.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover,
Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das deutsche
Cover zeigt ähnlich wie frühere Ausgaben der „Percy Jackson“-Reihe einen Jungen
mit Schwert vor einem überdimensionalen Männerkopf im Hintergrund. Wer sich ein
wenig in nordischer Mythologie auskennt, wird an Augenklappe und dem Raben am
Rande des Bildes erkennen, dass es sich hierbei um Odin handelt, der im Buch
zwar nicht prägnant ist, dennoch eine große übergeordnete Rolle spielt. Auf der
Rückseite entfaltet dagegen ein riesiger Baum seine Äste, der ebenfalls sehr
wichtig ist und gleichzeitig einen schönen Gegenpol zur spannungsgeladenen Gott
– Demigott Illustration bildet. Das Cover ist schön, passt vom Stil gut zu
einem Jugendbuch und auch zu den von Rick Riordan bereits existierenden Reihen,
sodass sich im Bücherregal sicher ein schönes Gesamtbild gibt.
Als
erwachsener Leser hat es mich allerdings nicht ganz so angesprochen, besonders
da ich das englische Cover mit flammendem Wolf zu Hause habe. Ich stehe
normalerweise nicht so auf glitzernde Cover, aber diesem macht der
Metallfoliendruck wirklich was her, vor allem bei den blauen Wolfsaugen, die
nicht Magnus sondern eher den Leser anstarren und geradezu herausfordern, seine
Bekanntschaft zu machen.
Auch beim
Klappentext gewinnt für mich die englische Ausgabe. Die Deutsche ist nett
formuliert und bringt wichtige Punkte ein, ist aber sehr typisch und würde mich
wahrscheinlich nicht unbedingt ansprechen, wenn ich noch gar nichts von Riordan
kennen würde. Außerdem ist sie für den verrückten Ausgangspunkt der Story viel
zu normal. Vielleicht hatte man Angst zu spoilern, wenn man den Fakt erwähnt,
der hier besonders entscheidend ist – nämlich dass Magnus stirbt. Und nein, es
ist kein Spoiler, denn man bekommt es auch schon im allerersten Satz des Buches
um die Ohren gehauen. Aber beim Lesen des englischen Rückentextes war mein
Gedanke: „WAAAS? Das kann doch nicht sein!“ Und war einer der ausschlaggebenden
Gründe für den sofortigen Kauf. Es erzeugt einfach mal viel mehr Spannung,
zumal Magnus einen auch noch direkt anspricht und man so irgendwie schon die
erste Sympathie zu ihm aufbaut, als ein „Was? Magnus‘ Vater soll ein nordischer
Gott sein?“- das sich einfach mal nach
Schema F der bisherigen Reihen anhört. Ich kann es nach dem Lesen des deutschen
Textes nicht verübeln, wenn man denkt: „Och ne, nicht schon wieder das
Gleiche!“
Doch Magnus
hält auch für den eingefleischten Riordan Fan einige Überraschungen parat.
Was
ebenfalls sehr auffällig war, ist die Schriftgröße, die für ein Jugendbuch doch
unerwartet klein ausfällt. Ich hatte zwar keine Probleme damit, war aber
überrascht, denn im Englischen ist sie wesentlich größer mit zusätzlich recht
großem Zeilenabstand. Und trotz allem ist das englische Buch, obwohl fast
identischer Buchgröße, gleich mal 50 Seiten kürzer. Man braucht im Deutschen
also wirklich entscheidend mehr Platz um einen ordentlichen Satz aufs Papier zu
bringen als im Englischen.
Sehr gut ist
das angehangene Glossar (auch viel ausführlicher als im Original), denn wer
sich nicht so gut in der Mythologie auskennt, wird sicher seine Probleme bei
all den vielen auftauchenden Namen haben.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine
Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Story:
Obwohl die
Grundstory natürlich nicht viel anders ist, als die bisherigen Reihen –
Halbgottkind erfährt von seiner Herkunft und muss die Welt retten – ist das
Anfangssetting von „Magnus Chase“ schon mal ganz anders. Denn seit zwei Jahren
obdachlos und auf sich allein gestellt war bisher keiner von Riordans
Protagonisten bzw. habe ich bisher überhaupt noch kein Buch mit einem solchen
Setting gelesen. Nicht nur, dass es einfach mal überraschend anders ist, nein
aus dieser Grundsituation ergeben sich auch viele von Magnus Besonderheiten
(aber dazu unter Charaktere mehr), sodass es äußerst klug gewählt wurde.
Und obwohl
man vielen bereits bekannten Grundelementen z.B. die Begegnung mit den Göttern,
deren Kampf untereinander, der Weltuntergang ect. begegnet, schafft es der
Autor immer wieder aufs Neue sie mit viel Humor und Geschick zu verbinden,
sodass es nie langweilig wird.
Der
Schreibstil von Riordan ist einfach mal göttlich komisch und gespickt mit
Wortwitz ohne dabei platt zu erscheinen. Im Original kommen viele Sachen
natürlich noch eine Spur besser herüber, weil gerade Wortwitz nun mal nicht in
allen Sprachen gleich funktioniert, die Übersetzung ist aber trotzdem sehr gut
und es geht kaum etwas vom Humor verloren.
Natürlich
ist nicht jede Art von Humor gleich und wer nur auf hochintellektuellem Niveau
lachen kann, für den wird es vielleicht nichts sein, denn immerhin ist es als
Jugendbuch konzipiert. Aber wer sich auf den speziellen Schreibstil einlassen
kann und durchgeknallte Ideen mag, der wird sich schnell fesseln lassen.
Außerdem ist
er einer der wenigen Autoren, die durch den Schreibstil solchen Charme der
Charaktere versprühen, dass ich mal keine Probleme mit der
Ich-Erzählperspektive habe und mich auch gut in die Protagonisten
hereinversetzen kann, obwohl es dazu auch noch fast immer Jungen sind.
Für den
ersten Band ist „Das Schwert des Sommers“ verhältnismäßig lang und manch einer
mag vielleicht ankreiden, dass einige Szenen nicht unbedingt nötig gewesen
werden, aber ich finde, dass alles seine Daseinsberechtigung hat, denn vor
allem in dieser Reihe ist mir aufgefallen wie viel Wert auf die
Charakterdarstellung gelegt wird. Es kommt eigentlich keiner zu kurz und ich
denke, dass die recht innige Beziehung zu den Charakteren für den weiteren Verlauf
der Geschichte noch recht essentiell sein wird. Außerdem findet man beim
genauen Lesen auch die ein oder andere Andeutung, die auf interessante
Entwicklungen hoffen lässt.
Trotz
ziemlicher Länge fand ich es an keiner Stelle langweilig, obwohl es auch viele
nicht so spannungsgeladene Szenen gibt, aber der Wechsel zwischen Spannung und
Ruhe ist für mich hier sehr gut ausbalanciert. Mal abgesehen davon, dass die vielen
verrückten Einfälle mit denen Riordan permanent um die Ecke kommt, sowieso
keine Langeweile aufkommen lassen.
Für den ein
oder anderen im Lesefluss vielleicht etwas störend sind die vielen
Kapitelunterteilungen, die teilweise wirklich aller paar Seiten erscheinen.
Manchmal mögen sie trotz ihres Humors etwas unterbrechend wirken, sie haben
aber noch einen viel gemeineren Effekt: man kommt rasend schnell durch das
Buch. Da die Kapitel so kurz sind, ist die Verführung des „Ach, nur noch ein
Kapitel“-Denkens unglaublich hoch und schwupp ist man fast am Ende. Wer also
auf möglichst lange Lesefreude erpicht ist, der hüte sich vor der Kapitel-Falle
;)
Einzig etwas
negativ sind mir immer mal wieder mehr oder weniger grobe Rechtschreibfehler
(wie vertauschte Personalpronomen) aufgefallen. Aber ja, bei über 500 Seiten
passiert das schon mal und wer einigermaßen mitdenkt, der wird das meiste
sicher einfach überlesen. Rechtschreibfanatiker mögen sich dran aufhängen, aber
jedem das Seine.
Auch wer
bisher noch gar nichts mit dem Riordan-Universum zu tun hatte, wird sich bei
„Magnus Chase“ gut zurechtfinden, denn es ist unabhängig von den anderen Serien.
Natürlich gibt es immer wieder kleine Insider, aber auch wenn man die nicht
versteht, trügt das nicht die Lesefreude. Und obwohl die verschiedenen
Mythologien ja eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben, hat Riordan mal
wieder sehr klug eine Personenverknüpfung erschaffen, sodass ich schon sehr
gespannt bin, wann denn irgendwann mal ALLE Stränge aufeinander treffen XD
Das einzige
was man der Story vielleicht wirklich ankreiden kann, ist dass sie an manchen
Stellen doch ein wenig blutig daher kommt. Gerade ein Kapitel spart wirklich
nicht an Kampfgeschehen und Blut. Mir machte das zwar nichts aus, im ersten
Moment dachte ich mir aber schon, dass das für eine Altersempfehlung ab 12 aber
eigentlich doch etwas zu blutrünstig ist… bis mir wieder einfiel was ich
manchmal so mitbekomme, was Kinder und Jugendliche heute für Filme sehen oder
Videospiele zocken und dagegen ist die tägliche Schlachtübung der unsterblichen
Krieger vermutlich dann doch fast ne Teeparty. Sehr zart besaitete Pflänzchen
sollten Kapitel 19 allerdings besser überspringen.
Eltern
könnten das ganze vielleicht nicht so einfach nehmen, man muss dem aber zu Gute
halten, dass die Szene zwar eine Menge Blut und Gemetzel beinhaltet, aber
gerade durch Magnus‘ Einstellung dazu in keinster Weise kriegs- oder
gewaltverherrlichend ist. Außerdem sind die nordischen Völker von früher nun
mal nicht gerade für ihr Feingefühl beim Kämpfen bekannt und immerhin geht es
hier um die Vorbereitung für den Weltuntergangskampf.
Charaktere:
Ich mochte
bisher eigentlich fast alle Charaktere aus den jeweiligen „Heldenteams“, die
Jungen sind zum Glück alle nicht Marke: „Seht wie großartig ich bin, ich bin
der beste Held von allen“ und die
Mädchen haben einiges auf dem Kasten. Aber mit Magnus und seiner etwas
speziellen „Familie“ hat sich Riordan in meinen Augen selbst übertroffen. Aber
der Reihe nach.
Magnus ist
schon mal von Anfang an sehr ungewöhnlich, da er noch vor Storybeginn eine
ganze Menge zu erleiden hatte. Natürlich haben alle anderen Protagonisten auch
ihre Päckchen zu tragen und wirklich gut ging es keinem, aber Waise und
obdachlos seit zwei Jahren ist schon noch mal eine Spur härter. Trotzdem hatte
ich nicht einen Moment das Bedürfnis Magnus zu bemitleiden. Denn er hat sich
damit ganz arrangiert und zeigt sich von Anfang an recht taff. Das Leben auf
der Straße hat ihn geprägt und er stellt auch recht schnell klar, dass es ihm
egal ist, was andere, den Leser eingeschlossen, von ihm halten mögen. Er steht
dazu, dass er Einbrüche begeht und andere Leute bestiehlt, wenn sie es in
seinen Augen verdient haben. Obwohl er sich damit eigentlich eher nicht als
Vorbildcharakter eignet, stellt er seine Beweggründe so plausibel dar, dass
selbst der größte Moralapostel vermutlich nichts mehr dazu sagen wird.
Ich wusste
am Anfang noch nicht so richtig warum, aber irgendwie war mir Magnus vom ersten
Moment an grundsympathisch. Er war irgendwie in den richtigen Momenten
pragmatisch, mutig, ohne selbst große Stücke auf sich zu halten, gibt seine
Schwächen offen zu und hat trotz seiner oft miesen Lage einen Humor der mich
persönlich sehr anspricht. Und dann kam irgendwann recht weit hinten im Band
ein einziger Satz im Gespräch mit Sam, wonach ich ihn einfach nur noch knuddeln
und adoptieren wollte. Von da an war ich Magnus-Fan und beim zweiten Mal Lesen
sind mir noch viel mehr Dinge aufgefallen, warum er für mich so ein großartiger
Charakter ist. Denn er hat Fähigkeiten die ich unglaublich schätze. Er hat
wirklich ein großes Herz und würde alles für seine neue „Familie“ tun (aber das
war bei den anderen von Riordans Protagonisten auch schon so). Was ihn in
meinen Augen aber besonders auszeichnet ist seine Fähigkeit Menschen
einzuschätzen. Er analysiert seine Gegenüber, merkt wann er ins Fettnäpfchen
tritt und hält seine Klappe wenn es Nötig ist. Auch wählt er oft seine Worte
sehr mit Bedacht, was eine unglaubliche Scharfsinnigkeit voraussetzt. Es wird
zwar auch erwähnt, dass Magnus sehr klug ist, aber diese Art von
Sozialintelligenz hat ihn die Straße gelehrt, weil es einfach ein wichtiger
Teil der Überlebensfähigkeit ist schnell zu merken, wem man vertrauen kann und
wem nicht bzw. was welche Emotion im Gegenüber auslöst. Auch wenn Magnus oft
genug durch seine Witze fast etwas sorglos erscheint, ist er doch immer auf der
Hut und seine Gedanken fast immer mit der Einschätzung von Situationen
beschäftigt. Und dass er viele Dinge zwar merkt, aber nicht ausspricht, macht
ihn für mich zu einem wirklich mehr als angenehmen Charakter.
Außerdem
finde ich sehr gut, dass er kein Kind eines wichtigen Gottes ist. Sein Vater
macht nichts weiter als über die Wiese zu hopsen und hat noch nicht mal eigene
Katzen und trotzdem ist Magnus von so großer Bedeutung. Und gerade weil er auch
nicht so übermächtige besondere Fähigkeiten hat ist sein unerschrockenes
Verhalten in vielen gefährlichen Situationen wirklich heldenhaft.
Und obwohl
ich Magnus wirklich großartig finde, ist mein eigentlicher Lieblingscharakter
dieses Bandes eindeutig Sam.
Natürlich zum einen weil sie intelligent und
mutig ist, kämpfen kann und ich ihren Humor liebe, doch vor allem weil sie mit
ihrer Herkunft im Grunde doppelt bestraft ist, deshalb überall auf Ablehnung
trifft und trotzdem nie aufgibt und für ihre Freunde und vor allem ihren Traum
kämpft.
Ich finde es
so großartig von Riordan, dass er in einer Zeit, wo der Terrorismus fast sein
Ziel erreicht hat, nämlich den Hass und die Angst zwischen Menschen so zu
schüren, dass sie sich nur wegen ihrer Herkunft gegenseitig umbringen, seinem
Protagonisten eine Begleiterin mit arabischen Wurzeln und Kopftuch an die Seite
stellt. Und auch noch ganz offen anspricht, dass sie oft genug als Terroristin
beschimpft wurde, obwohl sie ein ganz normales Mädchen ist und nie jemanden
etwas getan, sondern eher noch ihr eigenes Leben für solche Idioten riskiert
hat. Die knallharte Ehrlichkeit mit der Riordan das Thema aufgreift und in die
Geschichte einfließen lässt, verdient absoluten Respekt. Außerdem macht er mit
ihr ganz deutlich klar, dass nicht die Abstammung entscheidet, welcher Mensch
man wird und welche Taten man vollbringt. Ich hoffe wirklich, dass einige
vielleicht dadurch lernen ihre Vorurteile stecken zu lassen.
Auch seine
Begleiter Hearth und Blitz sind wirklich liebevoll gestaltet und wirklich
ungewöhnlich. Auch wenn ich mich nicht so für sie erwärmen konnte, wie für
Magnus und Sam, stieg die Sympathie auf jeden Fall während der Geschichte,
gerade eben weil auch so viel von ihrer Hintergrundgeschichte beleuchtet wird,
obwohl es die Hauptstory in die Länge zieht. Aber sie sind ebenso wichtig und
ich hoffe das Magnus‘ gewählte Familie auch in den kommenden Bänden eine große
Rolle spielen wird, denn trotz aller Patzer sind sie einfach ein großartiges
Team.
Und obwohl
es mal wieder von Nebencharakteren nur so wimmelt, schafft es Riordan sie doch
alle noch so unwichtigen Charaktere ganz einzigartig erscheinen zu lassen und
auch wenn sie nicht so oft vorkommen.
Die Götter
sind natürlich auch nicht so, wie man sich das eigentlich so vorgestellt hat
und das ist auch gut so, denn so ist es viel lustiger. Da gerade durch den
ganzen Superhelden-Hype auch Götter wie Thor und Loki der breiten Masse bekannt
sind, ist es umso erfrischender, dass Riordans Darstellung nicht viel mit den
Schönlingen aus Film und Fernsehen gemein haben.
Fazit:
Mit „Magnus
Chase – das Schwert des Sommers“ hat Riordan mal wieder eine Tür zu einen
neunen, genialen Teil seines Mythologieuniversums geöffnet und ich kann es kaum
erwarten, die wundervollen Charaktere bei ihren verrückten Abenteuern weiter
begleiten zu dürfen.
Götter sei
Dank kommt der zweite Teil in Englisch bereits im Oktober.
Also wer des
Englischen einigermaßen mächtig ist, sollte auch nicht davor scheuen sich mal
das Original zu Gemüte zu führen, denn es hat einfach seinen eigenen Charme und
auch wenn man nicht jedes Wort versteht, der Story kann man leicht folgen und
der Humor kommt auch so rüber.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Für Rick
Riordan-Fans ist „Magnus Chase“ ein absolutes Muss, gleichzeitig eignet es sich
aber auch gut für Neueinsteiger.
Mythologie-Fans,
sei es generell oder der Nordischen, werden auch voll auf ihre Kosten kommen,
allerdings sollte man darauf gefasst sein, dass man altbekannte Geschichten und
Götter völlig neu kennenlernt ;)
Die
Altersempfehlung von 12 Jahren ist soweit ok, ich denke aber eher, dass es vor
allem den Leser 14 aufwärts ansprechen wird, aber auch älteres Publikum sollte
sich nicht vom Jugendbuch-Image abschrecken lassen, denn hier kann jeder auf
seine Kosten kommen, der humoristische Fantasy und verrückte Ideen liebt.
Taja
von
Nickypaulas Bücherwelt
VIDEOREZENSION
FOLGT!!!
