Katiya Cerna
Gestaltwandler:
Streben nach Vollkommenheit
Vorweg:
"Gestaltwandler:
Streben nach Vollkommenheit" ist ein Einzelband, welcher durch seinen
ungewöhnlichen Schreibstil zum Mitdenken bewegt.
Inhalt des
Buches:
(Amazon)
Ryan Marlan
ist zur Hälfte Gestaltwandler. Die Unvollkommenheit als sogenannter Halfer
macht ihm sehr zu schaffen, doch das ändert sich, als ihm auf dem Nachhauseweg
ein roter Vogel vor die Räder kommt. Er beschließt, das Tier mit in die
Wandlervilla zu nehmen, um es gesund zu pflegen.
Einige Zeit
lang scheint alles halbwegs glatt zu laufen. Doch schon bald spitzen sich die
täglichen Schwierigkeiten mit dem Stiergewi Rick zu und dann muss sich Ryan
auch noch seiner Vergangenheit stellen...
Denn der
Meister hat sein Augenmerk erneut auf ihn gerichtet.
Cover,
Bilder und Gestaltung
Das Cover
hat mich gleich von ersten Blick in seinen Bann gezogen. Ich bin ein Fan von
dunklen Farben und das Zusammenspiel mit dem Tiger und dem Vogel fasziniert
sofort.
Meinung zum
Buch
In dem Buch geht es um den Protagonisten Ryan
Marlan. Er ist ein Gestaltwandler, um genau zu sein ein weißer Tiger. Es gibt
allerdings nicht nur vollwertige Gestaltwandler, auch Gewis genannt, sondern
auch Halfer. Diesen müssen um ihre Vollkommenheit zu erreichen, ihre bessere
Hälfte, also ihren Äquivalenten finden. Zu dieser Sorte gehört leider auch
Ryan.
In dem Buch
bekommen wir Einblicke in Ryans Leben mit den anderen Gestaltwandlern in einer
geheimen Villa im Wald, aber auch von seiner turbulenten Begegnung mit seinem
Äquivalent, welchen er anfangs nicht mal erkennt. Gleichzeitig wird er aber
auch einer anderen Gefahr ausgesetzt, die er meistern muss.
Ich hatte zu
Anfang des Buches Schwierigkeiten, die verschiedenen Personen, welche gerade in
dem Absatz vorkommen, auseinander zu halten. Die Personen werden in dem Buch
nicht nur durch die Nennung ihres Namens, ihres Wandeltiers oder einen
Spitznamens unterschieden, sondern zumeist auch durch reine Benennung der
Haarfarbe, Augenfarbe, des Größen- und Altersunterschiedes. Nach ein paar
Kapiteln gewöhnt man sich an diesen eher ungewöhnlichen Schreibstil und kann
mit den Personen im Buch mitfiebern und auch über so manchen Kommentar
schmunzeln.
Die Handlung
ist gut aufgebaut und bietet sowohl Spannung, als auch so manche Gefühlsregung.
Es hat mir außerdem gefallen, dass Ryan im Prolog und dem Epilog direkt die
Leser anspricht. Es vermittelt ein vertrautes Bild, wie als würde mir ein
Freund diese Geschichte erzählen.
Fazit
Ich würde
das Buch jedem empfehlen, der mal eine etwas andere Fantasy Geschichte lesen will
und sich nicht scheut, beim Lesen auch viel mitdenken zu müssen. :)
