Unter dem Banner der diesjährigen Fantasywoche
durfte ich Elea Brandt
interviewen. Was dabei rausgekommen ist, erfahrt ihr gleich :)
Zuvor möchte ich noch auf die
Interviews von zwei Kolleginnen aufmerksam machen,
die ebenfalls das große Glück hatten
Elea ein paar Fragen zu stellen.
Klickt hierzu einfach auf ihre
Bilder und ihr kommt direkt auf den Beitrag <3
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
So nun zu
meinem Beitrag
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ 1. Frage ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Hallo Elea,
obwohl du inzwischen schon viele Jahre schreibst, hast du dich erst vor wenigen Monaten dazu entschlossen, etwas unter deinem Autorenname >Elea Brandt< zu veröffentlichen. Dein Debütroman kam im Mantikore-Verlag heraus, der neben Endzeit-Romanen auch viel für Fantasy steht.
Aber empfandest du den Schritt zu deiner ersten Veröffentlichung als schwer? Und wenn nicht, warum hast du dann solange gewartet, dein erstes Buch herauszubringen?
obwohl du inzwischen schon viele Jahre schreibst, hast du dich erst vor wenigen Monaten dazu entschlossen, etwas unter deinem Autorenname >Elea Brandt< zu veröffentlichen. Dein Debütroman kam im Mantikore-Verlag heraus, der neben Endzeit-Romanen auch viel für Fantasy steht.
Aber empfandest du den Schritt zu deiner ersten Veröffentlichung als schwer? Und wenn nicht, warum hast du dann solange gewartet, dein erstes Buch herauszubringen?
Hallo Nicky. Du hast recht, ich schreibe schon seit vielen Jahren, aber
erst im Studium – so vor sechs Jahren etwa – habe ich mich entschieden, aus
diesem Hobby eine Berufung zu machen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie das
Bedürfnis, meine Geschichten zu veröffentlichen, sie waren nur für mich und
eine ausgewählte Gruppe von Freunden da. Ich bin Perfektionistin, und ich
wollte mir ganz sicher sein, dass ich bereit für meine erste Veröffentlichung
bin. Deswegen habe ich mich erst an einigen Kurzgeschichten versucht, die auch
in Anthologien erschienen sind.
Sollte dein Debütroman vielleicht unbedingt unter den Händen eines
Verlages erscheinen oder war das für dich keine Voraussetzung?
Ja, für meinen Debütroman wollte ich gerne in einen Verlag. Ich fühlte
mich noch nicht bereit dazu, im Self Publishing alles selbst auf die Beine zu
stellen. Ich bin gerne Verlagsautorin, ich mag die Zusammenarbeit und den
Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen. Self-Publishing hat aber durchaus
auch seinen Reiz, ich würde nicht ausschließen, das irgendwann einmal zu
versuchen.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ 2. Frage ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Durch deinen Beruf als Psychologin hast du schon in vielerlei Abgründe der
menschlichen Natur blicken können. Fällt es dir manchmal schwer, dich in deiner
Freizeit von diesen "Dingen" zu lösen und nutzt du vielleicht hin und
wieder auch das Schreiben, um dich von deinem Beruf und den Sachen, die du
dabei erfährst >zu befreien<?
Ich arbeite ja in der Forschung, da hat man eine etwas größere Distanz zu
den Dingen als die Therapeuten. Trotzdem beschäftigt man sich natürlich viel mit
den Mechanismen des Zusammenlebens, mit menschlichen Konflikten und mit
ungewöhnlichen Lebensgeschichten, die sich manchmal auch ins Alltagsleben
hineinschleichen. Viele dieser grundlegenden Fragen habe ich auch schon beim
Schreiben verarbeitet. Zum Beispiel: Wie sehr prägt uns unsere Umwelt? Wie
treffen wir moralische oder unmoralische Entscheidungen? Wie rechtfertigen wir
schreckliche Dinge vor uns und den Menschen, die uns wichtig sind? Wie gehen
wir mit Schicksalsschlägen um? Das gibt spannende Grundlagen für Geschichten.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ 3. Frage ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ 3. Frage ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Da du dich beruflich ja bereits mit den Schattenseiten des menschlichen
Daseins beschäftigst, wäre es da nicht "einfacher" gewesen, ein paar
Liebesromane als Ausgleich zu schreiben statt sich in der Freizeit noch mit
dieser Materie zu beschäftigen?
Ja, vielleicht. *lach* Um ehrlich zu sein, ich habe mich aus gutem Grund
dafür entschieden, die Kriminalpsychologie zu meinem Berufsbild zu machen. Mich
interessieren Konflikte, Spannungen und Abgründe, ich liebe komplizierte Fragen
und Entwicklungen. Schreiben kann ich nur über das, was mich beschäftigt und
antreibt, und dazu zählen eben auch die düsteren Seiten des Menschen. Das heißt
aber nicht, dass ich mich in meinen Büchern nur mit finsteren Machenschaften
beschäftige, es gibt auch romantische, humorvolle und optimistische Aspekte.
Danke für
dieses Interview liebe Elea!
Ich hoffe, du wirst noch viel Erfolg mit weiteren
Romane haben :)
Nicky von >Die Librellis<
ehemals Nickypaulas Bücherwelt



