~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Nachdem ich das
Buch „Der Erdbeerpflücker“ von Monika Feth gelesen hatte, war ich von ihrem
Schreibstil so begeistert, dass ich mir gleich ein weiteres ihrer Werke
besorgen musste, den „Teufelsengel“.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
4 Leichen und
4 völlig unterschiedliche Todesursachen. Niemand erkennt einen Zusammenhang
zwischen den Mordfällen. Nur die junge Romy, eine Journalistin in Ausbildung,
wird durch ihre Recherchen auf die Wahrheit aufmerksam und begibt sich dadurch in
Lebensgefahr.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover,
Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Auf dem
Cover ist ein in Stein gemeißelter, gelber Engel abgebildet. Er steht symbolisch
für eine religiöse Organisation, deren Mitglieder auf dem schmalen Grat
zwischen Gut und Böse wandeln. Deshalb wohl auch der Titel „Teufelsengel“.
Der Schreibstil
erinnert an den „Erdbeerpflücker“. Die Handlungsstränge laufen wieder parallel
zueinander ab und werden jeweils aus Sicht der betroffenen Person erzählt. Man
behält so einen klaren Gesamtüberblick. Jedes Kapitel wird von Romys „Schmuddelbuch“
eingeleitet, einer Art Tagebuch, welche Datum sowie Uhrzeit wiedergibt.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung
zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Natürlich
braucht ein Autor immer etwas Zeit um seine Charaktere vorzustellen und zu
vertiefen sowie den Spannungsbogen aufzubauen. Doch bei diesem Werk wollte die
Story einfach nicht voranschreiten. Nachdem ich die Hälfte des Buches gelesen
hatte, machte sich das unbehagliche Gefühl breit, dass die Figuren in der
Handlung feststecken und nicht weiter kommen. Was sich anfangs bis ins
unerträgliche hinzog, entwickelte sich auf den letzten Seiten in eine Art
Marathon. Ich hatte plötzlich das Gefühl Frau Feth wollte ihr Werk zwangsweise
nach 400 Seiten beenden. Die Kapitel wurden immer kürzer und zum Ende hin brach
die Geschichte unverhofft ab.
Zu den Figuren
baut man sehr schnell eine Bindung auf, da sie wie ganz normale Mitmenschen von
nebenan wirken. Durch die ständigen Selbstreflektionen, kann man das Handeln
der Charaktere gut nachvollziehen. Selbst Nebenfiguren erhalten gegen Ende
eigene Kapitelabschnitte, verschwinden aber nach kürzester Zeit wieder in der
Versenkung. Die Sicht der verschiedenen Personen beeinflusst die Stimmung der
Geschichte grundlegend. So wirkt die Handlung teils rätselhaft und emotional,
andererseits düster und brutal.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des
Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Die
Geschichte entwickelt sich sehr langsam und endet viel zu schnell. Der Schluss
wirkt abgebrochen und lässt den Leser sprachlos und schulterzuckend zurück.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Werk ist
besonders für Leser, die einen Einstieg in das Genre „Thriller“ suchen, gut
geeignet. Wer den „Erdbeerpflücker“ bereits gelesen hat wird hier auf alte Bekannte
treffen.
3 von 5
Sternen
Vivi
von
Nickypaulas Bücherwelt
