~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Um was
geht es? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Du wolltest es
doch ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese, daher kann ich keine
Vergleiche zu anderen Titeln ziehen.
In diesem
Buch geht es um Emma, die hübsch und beliebt ist, wenn auch nicht gerade die
angenehmste Freundin. Da man als Leser all ihre Gedanken mitlesen kann, weiß
man, dass sie vieles nur künstlich spielt, um beliebt zu sein, ihre wahren
Beweggründe hält sie jedoch verborgen. Eigentlich ist sie eine sehr arrogante,
eingebildete, diebische und niederträchtige Person. Aber sie weiß es gut zu
überspielen.
Und da sie
immer cool sein will, hat sie auch kein Problem bei einer Party für die
Coolness ein paar Pillen einzuwerfen. Dumm nur, dass das alles sehr nach hinten
losgeht und sie am nächsten Morgen halb bewusstlos vor der Haustür ihrer Eltern
zu sich kommt und eigenartigerweise jeder in der Schule weiß, was sie die Nacht
mit den Jungs getrieben hat, ohne sich selbst daran zu erinnern…
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine
Meinung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Ich muss
ehrlich sagen, dass ich kein wirkliches Mitgefühl für Emma aufbringen kann. Sie
tut mir nicht leid, auch wenn ihr etwas Schreckliches zugestoßen ist. Ich
finde, es war Karma, denn sie ist so eine hinterlistige, unaufrichtige und hinterf.
Freundin gewesen, dass ich keine Sympathie für sie aufbauen konnte. DENNOCH ist
es nicht in Ordnung, was geschehen ist und ich bin definitiv der Meinung, dass
die Jungs ihr Fett wegbekommen müssen. Es geht nicht, dass man eine wehrlose
Frau zu viert in so eine Lage bringt, obwohl man genau weiß, dass sie nicht
zurechnungsfähig ist. Und das alles dann auch noch zu filmen und ins Netz zu
stellen ist unter aller Sau.
Also ja, in
dem Punkt tut mir Emma dann doch schon leid, denn das sollte niemand erleben
müssen. Damit ist ihr Leben zerstört und auch das der Jungen - wobei alle
Beteiligten daran Schuld tragen - in meinen Augen. Emma, weil sie sich
abgeschossen hat, bis nichts mehr ging und die Jungs, weil sie einfach A-Löcher
sind und diese Situation ausgenutzt haben.
Ich habe
während des Lesens viele Emotionen erlebt. Da ich selbst Personen kenne, die
etwas ähnliches - wenn auch nicht so heftiges wie hier - erlebt haben, hatte
ich eigentlich auf eine Protagonistin gehofft, auf deren Seite ich durch und
durch stehe. Mit der ich mitleide und für die ich innerhalb des Buches
einstehen möchte, während sie die schrecklichen Phasen übersteht und wieder ins
Leben zurückführt.
Das war
zumindest das, was ich erwartet habe.
Aber auch,
wenn ich Emma immer noch nicht mag und sie wohl auch nie mögen werde und auch
wenn ich nicht richtig dadurch mit ihr mitleiden konnte, fand ich das Buch gut.
Die Autorin hat kein unschuldiges Mauerblümchen gewählt, sondern eine Person,
die so falsch ist, wie man nur falsch gegenüber Freunden sein kann.
Aus diesem
Grund hat man ein ganz anderes Verhältnis als Leser zu Emma und das fand ich
ehrlich gesagt GUT!
Ja, es war
überraschend. Ja, es war anders als erwartet und genau deshalb kann ich diesem
Buch trotz das ich Emma nicht mag volle Punkte für die Umsetzung, den
Schreibstil und die Story geben.
Gerade weil
es eben anders war und man trotz der Abneigung gegen alle Beteiligte wissen
wollte, wie es nun letztlich ausgeht.
Kurz um: Das
Buch hat mich überrascht und dennoch konnte ich genau das lesen, was ich
erhofft hatte. Kritik könnte man hier und da durchaus anbringen, was manche
längeren Szenen angeht, doch da das Gesamtbild der Story genau das ist, was ich
erhofft habe, kann ich darüber hinwegsehen, dass manche Szenen etwas
langgezogen sind.
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des
Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Anders als
erwartet und doch gut
4,5 von 5 Sternen
Nicky von
>Die Librellis<
ehemals Nickypaulas
Bücherwelt
